Arbeitswelt 4.0

Finden, Binden, Qualifizieren – ein Branchenkonzept zur nachhaltigen Sicherung des Arbeitskräftepotenzials durch Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der komplexen Anforderungen durch Industrie 4.0

Förderkennzeichen

03ZZ0606A

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Verbundkoordination
 
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb; Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung (IAF-AG)

Teilvorhaben- und Kooperationspartner

Ansprechpartnerin

Dr. Sonja Schmicker
Tel.: +49 (0) 391 544 86 19230
E-Mail: sonja.schmicker| AT |metop.de

Projektzeitraum
 
01.12.2015 - 30.11.2017

Projektbeschreibung
 
Das Basisverbundvorhaben Arbeitswelt 4.0 ordnet sich neben drei weiteren Basisverbundvorhaben in das "Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovationen"- Projekt futureTEX ein, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2012 gestartet wurde. Das Ziel von futureTEX ist der Aufbau des modernsten Wertschöpfungsnetzwerkes in Europa bis 2030 unter Nutzung der Chancen der vierten industriellen Revolution.

Grundlegend dient das Vorhaben Arbeitswelt 4.0 der Untersuchung der generellen Bedingungen und Ansätze für die Standortsicherung schrumpfender Branchen durch Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung. Das IAF bearbeitet darin das Thema: "Innovative organisatorische Arbeitsgestaltung und Steigerung der Textilbranchen-Attraktivität vor dem Hintergrund der Arbeitswelt 4.0". Die bewusste Auseinandersetzung mit den Themen Arbeitgeber-Attraktivität, organisatorische und technische Arbeitsgestaltung sowie Aus- und Weiterbildung soll mittel- und langfristig Aktivitäten in den Unternehmen und Instituten des Konsortiums initiieren. Dazu wird das Vorhaben Grundlagen schaffen, auf welche im weiteren Projektverlauf von futureTEX und darüber hinaus individuell (spezifisch für einzelne Unternehmen) oder / und global (für Konsortium, Netzwerke) aufgebaut werden kann. Fachkräfte zu finden und zu binden sichert die Zukunft der Unternehmen und ermöglicht die Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels in der Textilbranche. Die Wettbewerbsfähigkeit (u. a. gegenüber der Konkurrenz aus dem Ausland) der Unternehmen in Deutschland wird somit langfristig gesichert und gegebenenfalls durch die Erschließung von Marktlücken ausgebaut. Dies ist das zentrale Anliegen des Basisvorhabens. Analog dazu sind die Vorhabenergebnisse für andere Branchen anwendbar. Die erfolgreiche Anregung eines Imagewandels wird einen wesentlichen Beitrag leisten, die Zukunft (langfristig) der Traditionsbranche Textil zu sichern.

Die METOP GmbH übernimmt im Basisverbundvorhaben Arbeitswelt 4.0 die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von transdisziplinären Transferworkshops. Diese transdisziplinären Transferworkshops haben das Ziel, eine tragfähige Transferstrategie für das Basisverbundvorhaben für die Zeit nach der Förderphase zu entwickeln bzw. die einzelnen Teilprojekte bei der Findung einer solchen Strategie methodisch zu unterstützen. Die Workshops sollen aus Gründen der Vertrauensbildung vorerst im internen Kreis der Teilprojekte des Basisverbundvorhabens Arbeitswelt 4.0 durchgeführt werden. Zur Erweiterung der Transdisziplinarität ist anschließend eine Ausweitung auf relevante externe Akteure (Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Intermediäre, futureTEX-Konsortium) vorzunehmen. Abschließend soll eine zusammenfassende Abschlussdokumentation mit transferbezogenen Handlungsempfehlungen erstellt werden.